Schön, dass Sie bei der AöK reinschauen!
Jahrestagung 2026 der AöK
vom 17. bis 19. April 2026
„Gott erfahren und ethisch handeln –
Spiritualität aus ökumenischer Verantwortung“
Herzliche Einladung zu unserer Jahrestagung 2026!
Wir freuen uns auf ein Treffen in Oberzell bei Würzburg! Diese Begegnung kann Raum bieten, seelisch aufzutanken und zugleich Impulse mitzunehmen für die Herausforderungen des Alltags – eine Balance, die uns oft viel abverlangt und dennoch bereichernd sein kann.
Mit dem diesjährigen Thema möchten wir dazu beitragen, das Bewusstsein für diese Spannung zu schärfen und Mut zum verantwortlichen Handeln zu stärken. Wir hoffen, dass die Impulse der Tagung inspirieren und weiterführen.
Bei einem abwechslungsreichen Nachmittag können wir weiter miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam neue Einsichten vertiefen und die wohltuende Gemeinschaft feiern.
Tagung der PHILOXENIA
vom 23. bis 25. Januar 2026
Nord-Begegnung
mit Bulgarischen Orthodoxen Christen
Liebe Ökumene-Interessierte, liebe Freundinnen und Freunde der PHILOXENIA,
wir laden Sie und Euch ganz herzlich zu unserer Begegnung mit der bulgarischen orthodoxen Gemeinde „Die Heiligen Kyrill und Methodius“ im Kloster Nütschau und in ihrer Kirche in Hamburg-Wandsbek ein.
Am Freitagabend wird die Oberkirchenrätin Frau Dr. Uta Andrée aus Kiel den evangelischen Gottesdienst mit uns feiern. Sie leitet das Dezernat für Mission, Ökumene und Diakonie in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Nord-Deutschland.
Über den Samstag verteilt geben uns der Priester Jakov Sturm sowie engagierte Vertreter der Bulgarischen Orthodoxen Kirche mit dem Segen und im Auftrag des Metropoliten von West- und Mitteleuropa, seiner Eminenz Antonij, einen Einblick in Geschichte und Gegenwart ihrer Kirche.
Am Abend feiern wir Eucharistie mit den Brüdern des Klosters und werden – in guter
Tradition – wieder mit einigen von ihnen in großer Runde im Gespräch sein.
Am Sonntagmorgen fahren wir nach Hamburg und nehmen in der Gemeinde an der Heiligen Liturgie teil. Wir sind gespannt auf das neu gestaltete Gotteshaus und die Begegnung mit den orthodoxen Gemeindemitgliedern vor Ort.
Zum Abschluss des Treffens sind wir mit der Gemeinde zum Agapemahl eingeladen und dürfen uns schon jetzt auf den gemeinsamen Sonntagvormittag freuen.
Hier der aktuelle Winter-Rundbrief 2025/26 unserer 1. Vorsitzenden Gudrun Steineck:
Winter-Rundbrief für unsere Mitglieder und Freunde
Dezember 2025
Ich sagte zu dem Engel,
der an der Pforte des neuen Jahres stand:
Gib mir ein Licht,
damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit
entgegengehen kann!
Aber er antwortete:
Gehe nur hin in die Dunkelheit
Und lege deine Hand in die Hand Gottes!
Das ist besser als ein Licht
Und sicherer als ein bekannter Weg!
(aus China)
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe AöK-Geschwister,
es ist nicht leicht, Vertrauen in der Dunkelheit zu haben, die uns in diesen unruhigen Zeiten umgibt. Aber war es nicht immer schon so, dass Generationen vor uns dieses Gottvertrauen bewiesen haben und schwierige Zeiten sie nicht mutlos gemacht haben?
Von allen Seiten werden wir mit negativen Nachrichten überschüttet. Leicht vergessen wird dabei leider die positiven, die es gibt und an denen wir uns orientieren können. Wie es in der neuen Friedensschrift der EKD heißt:
„Die Kirche bringt das Evangelium als Perspektive der Hoffnung ins Gespräch: nicht als fertige Lösung, sondern als Einladung zum verantwortlichen Handeln und sagt damit aus, dass Friede mehr ist als Sicherheit“. (Den Text gibt es bei der EKD zum Herunterladen oder als Buch ISBN 978-3-374-07980-3).
Wie „verantwortliches Handeln“ und Spiritualität zusammengehören, werden wir bei unserer nächsten Jahrestagung bedenken: „Gott erfahren und ethisch handeln – Spiritualität aus ökumenischer Verantwortung.“ Herzliche Einladung dazu ins Kloster Oberzell bei Würzburg vom 17. bis 19. April 2026!
Der Una Sancta Freundes- und Arbeitskreis in München leistete im Oktober mit Bischof em. Dr. Walter Klaiber einen wertvollen Beitrag zur veränderten Sicht der Kirchen zum Thema „Ist Feindesliebe von gestern? Wie kriegstüchtig und wie verteidigungsfähig sollen wir sein? Neutestamentliche Anfragen an Kirche und Gesellschaft heute“.
Endlich wurde am 5. November 2025 in Rom die revidierte Fassung der Charta Oecumenica unterzeichnet. Dies war durch den Tod von Papst Franziskus verschoben worden. Auf der Website der ACK in Deutschland kann sie heruntergeladen werden. Diese Leitlinien geben viele Anregungen zum verantwortlichen Handeln für die Zusammenarbeit der Kirchen in Europa.
Diesem verantwortlichen Handeln stellt sich auch Papst Leo XIV. beim Treffen mit Patriarch Bartholomäus von Konstantinopel und weiteren Repräsentanten von Kirchen anlässlich des Glaubensbekenntnisses von Nizäa vor 1700 Jahren in der Türkei und im Libanon.
Der Freundeskreis der Philoxenia trifft sich im Norden vom 23. bis 25. Januar 2026 im Kloster Nütschau zu einer Begegnung mit der bulgarischen Kirche. Anmeldung direkt in Kloster Nütschau, Schloßstr. 26, 23843 Grafenbrück (Tel. 04531 504 140, E-Mail: empfang@haus-sankt-ansgar.de).
Die deutsche Region der Ief hatte ihre Jahrestagung vom 3.-5.Oktober mit Bischof Damian im Kloster Brenkhausen. Die Internationale Ökumenische Gemeinschaft hält ihre Mini-Konferenz vom 18. bis 22. März 2026 in Lissabon. Infos bei Gudrun Steineck.
Der Weltgebetstag der Frauen „Kommt! Bringt eure Last!“ stammt aus Nigeria und wird am 6. März 2026 in vielen Gemeinden gefeiert.
Die Woche der Brüderlichkeit – sie heißt jetzt „Woche für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ – findet vom 8. bis 15. März 2026 statt. Das Thema wird noch bekanntgegeben.
Leider sind unsere finanziellen Möglichkeiten sehr begrenzt. So ist uns die Teilnahme mit einem Stand an der Kirchenmeile beim Katholikentag in Würzburg vom 13. bis 17. Mai 2026 leider nicht mehr möglich. Doch wir können auf die ökumenischen Angebote hinweisen, die interessant sind, wenn jemand teilnehmen möchte. Auf der „Kirchenmeile“ zwischen Alter Brücke und Friedensbrücke wird es eine kleine „ACK-Polis“ geben. Verantwortet wird sie von der ACK Deutschland in Kooperation mit der ACK in Bayern und fünf unterfränkischen lokalen Arbeitsgemeinschaften christlicher Kirchen. Zu den jetzt bekannten Veranstaltungen gibt es am 15. Mai einen Workshop „Sei mutig und stark. Chancen und Grenzen der Ökumene“, und am Nachmittag einen ökumenischen Gottesdienst im Würzburger Dom. Weitere ökumenische Angebote im offiziellen Veranstaltungsprogramm des Katholikentags werden noch veröffentlicht.
Zu den guten Nachrichten gehört auch, was Dorothea Sattler über die Entwicklungen in ihrer Kirche sagt:
Wir nehmen in christlicher Gemeinschaft auch Anteil an den konfessionell unterschiedenen Kirchen. In der römisch-katholischen Kirche werden die Bemühungen immer stärker, sich als eine synodal formierte Glaubensgemeinschaft in der Welt von heute zu verstehen. Nach den beiden Weltsynoden 2023 und 2024 haben sich weltweit in jeder Diözese „Synodale Teams“ gebildet, die in ihren Wirkungsbereichen für eine entsprechende Haltung eintreten. Anvisiert ist derzeit ein gemeinsamer Weg der Beratung auf diözesaner, nationaler, kontinentaler und weltkirchlicher Ebene bis zu einer universalen Kirchenversammlung im Jahr 2028. Aufeinander aufmerksam hören und geduldig miteinander sprechen – so soll es sein.
Im Weltkontext sind die Situationen, die Nöte und Anliegen sehr unterschiedlich. In Deutschland zeichnet sich in diesen Monaten ab, dass sich der Synodale Weg fortsetzt: Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken haben sich auf eine neue Form der Zusammenarbeit verständigt, bei der die kluge Beratung von entscheidender Wirksamkeit sein soll: Eine „Synodalkonferenz“ wird im Jahr 2026 voraussichtlich konstituiert werden, in der Bischöfe zusammen mit Laien über alles sprechen, was aktuell von Bedeutung ist. Die Themen, die beim „Synodalen Weg“ wichtig waren, sind nicht vergessen: Teilhabe aller Christgläubigen an der Gestaltung des kirchlichen Lebens; die Versuchung zum Machtmissbrauch (auch) in Form sexualisierter Gewalt; die offenen Fragen im Blick auf die Geschlechtergerechtigkeit bei der Übernahme von kirchlichen Diensten und Ämtern; die Segnung von Menschen, die sich lieben.
Wenn wir immer wieder hören, dass in der Ökumene nichts vorangeht, so möchte ich doch an das 2. Vatikanische Konzil vor 60 Jahren erinnern, das vielen Christen eine Aufbruchsstimmung bescherte, und die im Nachklang mit der Würzburger Synode ein Hoffnungszeichen setzte. Wir sollten nicht vergessen, was danach alles möglich wurde, selbst wenn es durch die vielen Kirchenaustritte nicht einfacher wird. Und wenn wir auch unser Netzwerk Ökumene auflösen mussten, so waren doch einige der ehemaligen Teilnehmenden der Ansicht, dass man sich doch auch weiterhin treffen könnte. Und das tun wir auch, ganz inoffiziell vom 13. bis15. März 2026 bei Heidelberg und freuen uns darauf.
Ebenso wie auf die 60-Jahrfeier der Philoxenia in der katholischen Akademie in München, die vom 19. bis 21. Juni 2026 stattfinden wird und mit einem interessanten Programm aufwarten kann. Nähere Infos stehen im neuen Jahr zur Verfügung.
In der Weihnachtszeit sei all derer gedacht, die aus Gesundheitsgründen nicht mehr an den Tagungen teilnehmen können oder die den Verlust eines lieben Menschen verkraften müssen. Wir möchten, dass sie auf diesem Wege erfahren, dass sie weiter in unserer Mitte sind und schließen sie in unsere Gebete ein.
Im Namen des Vorstandes wünsche ich allen unseren Freunden gesegnete Weihnachtstage und hoffe, dass das Licht der Weihnacht sie ins neue Jahr begleiten möge.
Ökumenepreis für Johanna Rahner
Herzlichen Glückwunsch!
Unser Mitglied Prof. Dr. Johanna Rahner hat den Ökumene-Preis der Katholischen Akademie in Bayern erhalten! Sie ist Lehrstuhlinhaberin für Dogmatik, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie sowie Direktorin des Instituts für Ökumenische und Interreligiöse Forschung an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
Die Akademieleitung würdigt mit dem Preis die wissenschaftliche Arbeit von Johanna Rahner, die seit zwei Jahrzehnten Bücher, Artikel, Lexikoneinträge und Rezensionen rund um das Thema Ökumene schreibt. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte: „Ökumenische Theologie und ihre ekklesiologischen Problemfelder“.
In der Begründung heißt es: „Wie in ihrer gesamten Arbeit analysiert sie auch hier messerscharf schwierige Themen und spricht verbesserungswürdige Zustände auf allen Seiten durchaus offen und pointiert an – und überzeugt in ihrer Argumentation mit dem höchsten und präzisesten theologischen Niveau. Für Johanna Rahner besteht die Ökumene nicht in halbherzigen Kompromissen, sondern in der gemeinsamen und gründlichen Suche nach der Wahrheit – was auch dazu führen kann, dass man die eigene Position aus guten Gründen ändert, heißt es weiter in der Preisbegründung. In Diskussionen verweist sie auch immer wieder auf verschüttete, in einem tieferen Sinne ‚katholische‘ Traditionen und versucht, Engführungen aus der Vergangenheit zu überwinden.“
Preisträger der vergangenen Jahre waren die Internationale Nagelkreuzgemeinschaft Coventry, Kardinal Reinhard Marx zusammen mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und der heutige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Gudrun Steineck, unsere 1. Vorsitzende, hat die AöK in Karlsruhe vertreten. Dort war die 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK).
Alle acht Jahre trifft sich diese Vollversammlung, und zum ersten Mal in der über 70-jährigen Geschichte des ÖRK war dies in Deutschland vom 31. August bis 8. September 2022.
Als neues stellvertretendes Mitglied für die Deutsche Bischofskonferenz ist der Augsburger Bischof Dr. Bertram Meier in den ACK-Vorstand gewählt worden. Er folgt auf Bischof Dr. Georg Bätzing, der seit März 2020 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist und daher für die Vorstandsaufgabe nicht mehr zur Verfügung steht. Die Mitgliederversammlung tagt aufgrund der Hygieneschutzmaßnahmen erstmals digital, die Beratungen der Delegierten aus den Mitgliedskirchen sind bis zum Abend angesetzt.